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Nachbericht zum Informationsabend des Jugendreferenten Claus Angerbauer zum Thema Cybermobbing und Internetgefahren.

 

Im Rahmen einer Themenwoche des Landkreises Starnberg hatte ich am Dienstag, den 20. November den Kreisjugendpfleger Eduard Zenger zu einem Vortrag zu den vorher genannten Themen eingeladen. Das Mobbing im Internet unter Jugendlichen hat in den letzten Jahren in Besorgnis erregendem Maße zugenommen.

Wie auch aus den Medien zu erfahren war, kam es auch in diesem Jahr zu Suizidfällen Jugendlicher, die keinen Ausweg mehr aus dieser scheinbar hoffnungslosen Situation fanden. Aggressionen und Streitigkeiten untereinander, die früher offen und von Angesicht zu Angesicht auf dem Schulhof ausgetragen wurden, werden mehr und mehr mit nach Hause genommen wo man den "Gegner" Anonym im Internet oder den sozialen Netzwerken mit weitaus größerer Brutalität und Raffinesse attackieren kann. Zu tun haben wir es also mit einem Verlust der Fähigkeit Streitigkeiten mittels offener Kommunikation zu entschärfen.

In seinem ausgezeichneten Vortrag zeigte Herr Zenger sehr detailiert auf, wie mit Risiken für Jugendliche im Internet umzugehen ist und wo beziehungsweise mit welchen Mitteln betroffenen Eltern und Heranwachsenden geholfen werden kann. Auf meine Nachfrage wies Herr Zenger auch darauf hin, dass aktuell auch Lehrer und die Polizei für diese Thematik ausgebildet werden. Kinder und Jugendliche verbringen heutzutage einen sehr großen Teil ihrer Freizeit im Internet, oft ohne jegliche Kontrolle. Eltern sei dabei empfohlen auf der Basis guten Vertrauens, die ein oder andere Besonderheit des Internetumgangs mit den Jugendlichen zu kommunizieren. Auch ich empfehle den Jugendlichen im Umgang mit den sozialen Netzwerken an der ein oder anderen Stelle Vorsicht walten zu lassen, und nicht zu freizügig mit Bild- und persönlichen, brisanten Daten umzugehen. Ich möchte auch hier nochmals ausdrücklich auf die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit bei Cybermobbing oder gefälschten Profilen in den sozialen Netzwerken (SchülerVZ) hinweisen. Es gibt Fälle in denen sich betroffene Jugendliche aus Scham, weil sie Mobbingopfer sind, nicht oder nur sehr spät outen. Daher bitte ich Eltern stets für eine gute Vertrauensbasis zu sorgen. Abschliessend möchte ich betroffenen Eltern und Jugendlichen anbieten, sich vertrauensvoll an den Jugendreferenten oder gleich an den Kreisjugendpfleger Eduard Zenger zu wenden.


Jugendreferent