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Erstes Weßlinger Café Inklusion am 29. November 2014 im neuen Feuerwehrhaus

Im Rahmen der ersten Veranstaltung zum Thema Inklusion, die im Mai diesen Jahres in Gauting stattgefunden hatte, vereinbarten Herr Landrat Karl Roth, die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen in Starnberg und die Politischen Vertreter der Gemeinden, weitere Inklusionscafés im Landkreis anzuberaumen, um die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und zu präzisieren.

Auch ich war seinerzeit in Gauting mit dabei, und versprach der Arbeitsgemeinschaft auch in Weßling ein Café der Inklusion zu veranstalten.
Inklusion bedeutet, den Menschen, die mit einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung konfrontiert sind, durch individuelle Ausgestaltung und Anpassung ihrer Umgebungssituation und auch durch besondere Betreuung und Fürsorge eine größtmögliche Teilhabe in allen Lebensbereichen zu gestatten.
Mir war es bei unserem Inklusionscafé besonders wichtig, die Bedarfe und Bedürfnisse der anwesenden Gäste und Fachkräfte zu den Themen Kinderbetreuung, Schule, Arbeit und Beruf, Jugend, Sport und Kultur, politische Teilhabe, Wohnen und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, einzusammeln und Lösungswege zu erarbeiten. In einem sehr lebhaften Gedankenaustausch wurde ersichtlich, dass gerade bei den Themen Kinderbetreuung und Schule die dafür verantwortlichen Institutionen und Einrichtungen, ohne die Unterstützung und Betreuung weiterer Stellen, die besonderen Erfordernisse was Inklusion betrifft kaum bewerkstelligen kann.

Andererseits aber kann eine höchstmögliche Barrierefreiheit und Mobilität gerade auch im Sinne einer Seniorenfreundlichen und Behindertengerechten Ausgestaltung des Ortes von der Gemeinde Zeitnah geplant und realisiert werden. Vor allem im Rahmen des Rückbaus der durch den Ort führenden Staatsstraße kann diesbezüglich schon viel getan werden. Anwesende Vertreter der Vereine zeigten weiters auf, inwieweit bei ihnen Inklusion angedacht und teilweise schon umgesetzt ist.

Ich bin sehr zuversichtlich dass dieses erste Weßlinger Café Inklusion vieles auf den Weg bringen wird. Es hat uns auch gezeigt, wie wichtig uns dieses Thema für eine funktionierende und sozial ausgerichtete Gesellschaft ist, denn jeder von uns kann über Nacht betroffener sein, und man ist dann sehr froh darüber, wenn einem größtmögliche Hilfe und Unterstützung zuteil wird.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Gästen und Fachleuten fürs Kommen und ihre rege und höchst produktive Mitarbeit bedanken.
Größten Dank an Herrn Bürgermeister Michael Muther, dem Rathaus und der Sozialreferentin Susanne Mörtl für ihre Unterstützung und Mithilfe. Dies gilt selbstverständlich auch für die Arbeitsgemeinschaft für Behinderten Fragen, vertreten durch die Vorsitzende Frau Petra Seidel und Frau Anna Irlinger.
Ein ganz besonderes Dankeschön den freiwilligen Feuerwehren von Weßling und Oberpfaffenhofen, die für diese Veranstaltung den Schulungsraum ihres, übrigens Barrierefreien, Feuerwehrhauses zur Verfügung gestellt haben und mir mit ihrer Hilfsbereitschaft zur Seite standen.

 

Claus Angerbauer

Gemeinderat